Mit großer Freude und Dankbarkeit präsentieren wir den Pastoralplan für den Seelsorgeraum Mittleres Ennstal/Paltental für die Jahre 2025–2031. Er ist das Ergebnis eines gemeinsamen Weges, getragen vom Engagement vieler ehren- und hauptamtlich Mitwirkender. Der Plan wurde von Bischof Wilhelm Krautwaschl bestätigt und bildet die Grundlage unserer pastoralen Arbeit. Die feierliche Übergabe erfolgt am 16. Dezember 2025 im Rahmen der Festmesse mit unserem Bischof in der Pfarrkirche in Stainach.
Am 06. Dezember 2025 wurde eine riesige Kirche aus Schnee auf der Planneralm gebaut. Männer und Frauen aus der Pfarre Donnersbach, Kinder und Jugendliche aus dem Seelsorgeraum, Pfarrer Adrian und auch große und kleine vorbeigekommene Skifahrer waren fleißig am Werk und schufen ein einzigartiges Bauwerk, das dort, wo viele Menschen gerne ihre Freizeit verbringen, nun deutlich sichtbar in der Winterlandschaft des beliebten Skigebietes im Schneebärenland zu erleben ist. Sägen und viele fleißige Hände kamen zum Einsatz, um die 3,5 Meter hohe massive Schneeburg Wirklichkeit werden zu lassen. Um den Turm zu bauen, wurde eine Menschenkette gebildet. Ein Baustein wurde auf den anderen gelegt, der 14-jährige Elias war von Anfang an dabei und formte Tür und Fenster in den gemeinsamen Bau. Die Schneekirche ist eine Initiative des Gremiums Kinder/Jugend des Seelsorgeraums Mittleres Ennstal/Paltental.
Kirche entsteht immer neu, und sie entsteht gemeinsam. So kann uns die Schneekirche dazu einladen, uns mit unseren Ideen und Begabungen in die katholische Kirche einzubringen. Kirche ist nicht fertig. Besucher der Planneralm finden die Schneekirche im Kinderland, drei Gehminuten vom Parkplatz entfernt, und sind eingeladen, auf ihre je eigenen Weise dort zu beten, zu singen, zu rasten, zu staunen, sich einzubringen und etwas dazu zubauen. Zum Beispiel einen Schneemann oder eine Schneefrau, einen weiteren Stein in der Mauer. Es wird auch Angebote für Familien rund um die Schneekirche geben wie einen Familiengottesdienst, eine Faschingsfeier im Schnee, Ministranten-Skitage. Ab sofort freuen wir uns über Selfies und Videos bei der Schneekirche an mirdir@graz-seckau.at
Bei der Segnung der neu errichteten Schneekirche sagte Pfarrer Adrian: „Lasst uns staunen über die Schönheit des Winters, das Licht das im Schnee glitzert. Diese Kirche wird nicht tausend Jahre halten, sondern nur so lange der Winter sie schützt. Sie ist vergänglich, aber wertvoll. Wir freuen uns über die Schöpfung Gottes und wenn Kinderhände etwas Neues schaffen."
Die Nikolausfeier am Nachmittag war lustig, alle wurden beschenkt. Wenn auch der Nikolaus den Weg zur Schneekirche gefunden hat, findest ihn vielleicht auch du?
Aufgrund der derzeit parallel verlaufenden Öffnungszeiten und der dadurch eingeschränkten Vertretungsmöglichkeiten (z. B. bei Urlaub, Krankenstand oder Fortbildung) kommt es ab November 2025 zu einer Anpassung der Öffnungszeiten in unseren Pfarrbüros.
Diese Änderung soll eine bessere Erreichbarkeit und gegenseitige Vertretung der Mitarbeiterinnen gewährleisten.
Neue Öffnungszeiten ab November 2025:
Montag:
Liezen: 8:30 – 12:00 Uhr
Dienstag:
Stainach: 8:30 – 12:00 Uhr
Irdning: 14:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch:
Telefondienst: 8:30 – 12:00 Uhr
Liezen: 14:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag:
Irdning: 8:30 – 12:00 Uhr
Stainach: 14:00 – 16:00 Uhr
Freitag:
Liezen: 8:30 – 12:00 Uhr
Wichtige Hinweise:
Alle Pfarrbüros stehen für sämtliche Anliegen (z. B. Messen, Sakramente usw.) zur Verfügung – Sie können also jedes Büro aufsuchen.
Der Telefondienst wird während der jeweiligen Öffnungszeiten gemeinsam organisiert: Jede Mitarbeiterin hebt – soweit möglich – die Telefone aller Pfarrbüros ab.
Zu den Öffnungszeiten und während des Telefondienstes ist immer jemand telefonisch erreichbar.
Wir bitten um Verständnis für diese Anpassung und freuen uns, Ihnen auch künftig bestmöglich zur Verfügung zu stehen.
Als „Pilger der Hoffnung“ kamen am 27. September 2025 Ministrantinnen und Ministranten aus 15 Pfarren des Bezirks Liezen in Stainach zusammen, um miteinander zu feiern. In zahlreichen Workshops konnten die Kinder Hostien backen, eine bunte Heilige Pforte in der Kirche gestalten, einen Vertrauensparcours in der Volksschule absolvieren, mit bunten Tüchern zum Glorialied tanzen, Schattentheater zum Evangelium spielen, Pilgerstäbe mit Pfarrer Vinzenz gestalten, Schwimmnudel-Tore mit Kaplan Innocent ausprobieren, Spiele zur Gerechtigkeit mit der Young Caritas erleben oder beim Minis-Quiz für ihre Pfarre Punkte sammeln. Auch Bewegungsspiele, eine Labestation sowie die Vorbereitung von Fürbitten, Gesängen und Symbolen gehörten dazu. So bereiteten die rund 80 Kinder spielerisch den beeindruckenden Kindergottesdienst vor, den sie anschließend in der katholischen Pfarrkirche Stainach feierten.
Zum Einzug der großen Ministrantenschar in weißen Gewändern sang die 13-jährige Hannah Hofbauer „Hier bin ich, Herr“. Niemand blieb beim Gloriatanz auf seinem Platz. In der Lesung antwortete Luca aus Irdning auf die Frage „Wen soll ich senden?“ mit „Sende mich“. Drei Kinder aus Öblarn spielten das Evangelium in ihrer eigenen Form nach. Pfarrer Adrian predigte mit Pilgerstab und Herz, während sich die Kinder rund um den Altar versammelten.
Große Freude herrschte bei den Minis aus Landl: Sie wurden von Christoph aus Bad Mitterndorf für ihre Punkte beim Minis-Quiz mit Pilgermedaillen ausgezeichnet. Zum Abschluss nahm jedes Kind einen kleinen Ping-Pong-Ball mit nach Hause – als Zeichen, dass ein anderes Kind für sein Anliegen weiterbetete.
Die heilige Messe in dieser fröhlichen und sinnreichen Form erlebten alle als ein großes Geschenk. Bereichert und dankbar machten sie sich schließlich auf den Heimweg. Ein herzliches Dankeschön galt allen, die sich engagiert eingebracht hatten.
Dank der Mitarbeiterinnen der mobilen Demenzberatung "Lebenslinien" konnten Menschen die wohltuende Erfahrung machen: in der Kirche bin ich willkommen. Hier darf ich sein. Ich darf aus der Bibel vorlesen, meine Bitten aussprechen, ich gehöre dazu. Danke!
Frau Diana Uschner betonte beim Vortrag zur „Mobbingprävention bei Kindern“ im Pfarrsaal Stainach am 11. September 2025 die Wichtigkeit, Kinder in ihrer positiven Meinung über sich selbst zu stärken. Das eigene Selbstbild ist entscheidend, dass die Kinder kein Opfer werden und sich gegen Schikanen gut wehren können. Dabei helfen sogenannte Stärkesätze wie: „Ich bin gut, so wie ich bin“ als Fingerspiel und der Gedanke „Nicht ich bin schuld, sondern der andere hat ein Problem, dem geht´s nicht gut“. Auch die Reaktion auf bösartige Aussprüche mit: „Das ist deine Meinung!“ mit einer Handbewegung ist eine sehr gute Handhabe.